Warum Yapping KI schlägt und uns berührt
- Iris Müller - iPhone Videografin & Fotografin

- vor 24 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Vor einiger Zeit habe ich vom Konzept "Yapping vor der Kamera" erfahren. Und war begeistert, denn jede Bewegung, also hier in dem Fall geschniegelte und perfekte KI (Texte, Videos, Skripte), evoziert eine Gegenbewegung...Yapping - einfach drauf losreden..aber lies weiter.
Yapping interessiert mich.
Intuitiv habe ich vor mein neues Sommer Format gestartet: Korbstuhlgedanken, zu Video und Sichtbarkeit, mit der Idee weg vom Perfekten, hin zum Natürlichen. Einfach auch, um mir den Druck rauszunehmen, meine Botschaften als Videografin perfekt inszenieren zu müssen. Stattdessen konzentriere ich mich auf die Erfahrungen und Botschaften, die ich mit dir teilen möchte.
Aber was ist Yapping eigentlich?
Yapping wird bei Gen Z als Labern bezeichnet. Also einfach ohne Skript reden.
Sprich: 3 Bulletpoints reichen und du erzählst von Behind the Scenes in deinem Unternehmen z.B. wie haben wir es geschafft, dass das Intranet von mehr als 90 % unserer Mitarbeitenden regelmässig genutzt wird. (Da erzählst du auch, dass ihr euch in den Meetings fast gegenseitig an die Gurgel gegangen seid, es aber doch geschafft habt...so in etwa). Denn das interessiert die Menschen und das macht dich nahbar als Marke.
Die Müdigkeit, die wir alle kennen
Sei ehrlich: Wie oft scrollst du gerade 2026 an einem Video vorbei, weil du nach drei Sekunden riechst, dass es Werbung ist? Das Hochglanz, das perfekte Licht, der Tonfall à la Teleprompter, das alles löst bei vielen mittlerweile folgenden Reflex aus: Weiterscrollen.
Denn wir haben 2026 und wir haben gelernt:
"perfektes Video" = "jemand will mir etwas verkaufen".
Und genau dieses Muster durchbricht ein unskriptetes Video. Es wirkt nicht unseriös, sondern es wirkt ehrlich und nahbar.
Was das für Unternehmen bedeutet
Da kommt aus meiner Sicht - MUT auf den Plan. Denn viele Unternehmen denken bei Video sofort an Kamera Crew, Skript Freigaben, Studio Miete, Tage Postproduktion. Das hat seinen Platz, etwa für Erklärvideos oder High-End-Imagevideos (N.B. die im Moment nicht so boomen, by the way).
Aber für Social Media? Da zählt etwas anderes.
Wer 60 Sekunden frei, fundiert und mit echter Erfahrung über ein Problem aus dem eigenen Arbeitsalltag spricht, beweist mehr Fachkompetenz als jedes geglättete, perfekt aufgenommene Video. Wir drehen mal den Gedanken um...braucht es für deine Expertise ein Skript? Solltest du nicht einfach so darüber sprechen können? Ich frage einfach...
Und: Das ist die Chance, sich vom Tsunami an generisch gleich ausschauender KI abzuheben. Denn was KI nicht kopieren kann: echte menschliche Pausen, spontane Versprecher, die ungeschönte (!) Wahrheit aus dem Alltag.
Mein eigenes Experiment
So komme ich nochmals auf meine Korbstuhlgedanken zurück. Kein Skript, kein perfektes Setup, einfach ich, ein Korbstuhl und ein Gedanke zu Video, Sichtbarkeit, BTS, meine Erfahrung, Einstellungen, den oder die ich teilen möchte.
Und wenn du Lust hast, regelmässig reinzuhören: Korbstuhlgedanken gibt es auch als Podcast auf
Mein Angebot an dich
Wenn du als Unternehmen mit diesem Format spielen willst, aber nicht weisst, wie du anfängst: Ich zeige dir, wie es geht. Wir entwickeln gemeinsam 2-3 Stichpunkte statt eines Skripts, du sprichst frei in die Kamera, ich übernehme den Rest. Von der Idee bis zum fertigen Clip.
Schreib mir, wenn du Lust auf ein Experiment hast.
Herzlich, Iris
Fokusclip – Strategie und Videomarketing / Tel. +41 (0)76 242 20 99 / iris.mueller@fokusclip.ch www.fokusclip.ch


