top of page

Wann ist ein Linkedin-Video gut genug? 7 klare Kriterien für Unternehmen

Aktualisiert: 23. März


Linkedin Video erstellen
Linkedin Video erstellen

Viele Marketingteams bleiben nicht beim Filmen hängen, sondern beim Fertigwerden.


Da wird noch schnell das Licht korrigiert. Noch kurz der Musikschnitt angepasst. Noch eine Version fürs Team gemacht. Und zwei Wochen später ist das Video immer noch nicht online.


Das Problem ist selten mangelnde Qualität. Das Problem ist zu oft ein falscher Massstab.


Denn ein gutes Linkedin Video muss nicht perfekt sein. Es muss seinen Job machen.

Und dieser Job ist ziemlich klar: Es muss Interesse wecken, verständlich sein, etwas auslösen und eine Botschaft transportieren.

Mehr nicht. Oder genauer: nicht zuerst mehr.


Ich sehe in Unternehmen oft dasselbe Muster. Das Video ist eigentlich bereit. Aber intern wird weitergeschliffen, als würde am Ende ein Cannes-Löwe (roahrrrr!) vergeben. In Wahrheit schaut draussen niemand auf den perfekten Übergang. Die Leute reagieren auf Relevanz, Klarheit und Präsenz.


Genau deshalb ist die bessere Frage nicht: Ist das Video perfekt?

Sondern: Ist es für Linkedin wirksam genug? Übrigens, wenn du ein Video gedreht hast und ich einfach mal drüberschauen soll, dann melde dich hier zum kostenlosen Video-Impact-Check: https://calendly.com/fokusclip/video_impact_check_mit_iris_mueller

Was ein gutes Video für Linkedin wirklich leisten muss

LinkedIn selbst macht technisch vieles möglich. Videos dürfen kurz oder lang sein, verschiedene Formate haben und auch mit Untertiteln ergänzt werden. Plattformseitig ist also die Hürde nicht so hoch, wie viele denken. (LinkedIn Business Lösungen)


Was aber hoch ist, ist der Konkurrenzdruck im Feed.

Menschen entscheiden innert Sekunden, ob sie dranbleiben oder weiterscrollen. Gerade im B2B-Bereich gilt: Dein Video gewinnt nicht durch Perfektion, sondern durch einen schnellen, klaren Einstieg und eine verständliche Aussage. Auch LinkedIn empfiehlt, mit Video Expertise sichtbar zu machen und Inhalte feedtauglich aufzubereiten. (LinkedIn)


Darum hier die wichtigere Definition:

Ein Video ist gut genug, wenn die richtige Zielgruppe in den ersten Sekunden versteht, worum es geht, warum es relevant ist, dranbleibt und weiss, was sie als Nächstes tun soll.

Das ist die Latte. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.


7 Kriterien, an denen du erkennst, dass dein Video Für Linkedin gut genug ist

1. Die Botschaft ist in einem Satz glasklar.

Wenn du nach dem Schnitt nicht in einem Satz sagen kannst, worum es im Video geht, ist das Problem nicht die Farbkorrektur.

Ein gutes Video hat eine klare Hauptaussage. Nicht drei. Nicht fünf. Eine.


Zum Beispiel:

  • So vermeidest du Wartezeiten bei der SBB.

  • Warum Fotos oft nett aussehen, aber nichts auslösen

  • Drei Fehler, die Hotels wahres Geld kosten

Je klarer die Aussage, desto leichter kann dein Publikum folgen.

Praxischeck: Kann eine aussenstehende Person nach einmaligem Anschauen in einem Satz wiedergeben, worum es ging?

Wenn nein, ist das Video noch nicht fertig.

2. Der Einstieg stoppt den Scrollimpuls

Der Anfang entscheidet. Nicht theoretisch, sondern brutal praktisch.

Wenn dein Video mit einer netten, aber austauschbaren Einleitung startet, verlierst du Leute, bevor dein Inhalt beginnt.

Kein Mensch wartet im Feed geduldig darauf, dass es vielleicht noch spannend wird.

Das heisst für die Einstiege:

  • direkt ins Problem

  • direkt in eine Beobachtung

  • direkt in einen Widerspruch

  • kein Vorspann

  • keine leeren Floskeln

Praxischeck: Versteht man in den ersten 3 Sekunden, worum es geht?

Wenn nein, Anfang neu denken.

3. Ton, Licht und Bild sind sauber genug

Hier lohnt sich Nüchternheit.

Nicht jedes Video braucht cineastische Bilder. Aber jedes Video braucht ein Mindestmass an Qualität. Vor allem bei Ton und Licht.

Denn schlechtes Licht verzeiht man eher als schlechten Ton. Wenn man die sprechende Person schlecht versteht, kippt die Wirkung sofort. Linkedin selbst nennt technische Mindestanforderungen (LinkedIn Business-Lösungen).

Gut genug heisst:

  • Stimme klar verständlich

  • Gesicht ausreichend beleuchtet

  • Bild, ruhig oder bewusst bewegt

  • Fokus sitzt. D. h., du hast den Fokus auf die Person und nicht den Hintergrund gesetzt.

  • Keine Ablenkung im Hintergrund, die störend ist.

Nicht nötig:

  • stundenlange Hautretusche

  • perfekter Filmlook

  • jedes Detail klinisch glattgebügelt

4. Untertitel sind drin - auch für Linkedin wichtig.

Hier muss man nicht romantisch werden. Untertitel gehören rein.

Wistia verweist darauf, dass Captions die Verständlichkeit verbessern, längere Watchtimes fördern und das Engagement erhöhen. Zudem ist die Nutzung von Captions stark gestiegen. Auch TikTok-Forschung, die Wistia zusammenfasst, zeigt positive Effekte auf Erinnerung und Sympathie. (wistia.com)

Das heisst für dich ganz praktisch:

  • Untertitel helfen Menschen in lauter Umgebung, z. B. im Bus (sonst hören alle anderen mit…).

  • Untertitel helfen beim schnellen Erfassen.

  • Untertitel machen dein Video zugänglicher.

5. Das Video hat einen klaren Nutzen für die Zielgruppe

Wie auf allen Social Media Kanälen, gilt auch hier, bei werbig anmutenden Videos klicken die meisten weg.


Und noch was: Viele Videos sind intern logisch, aber extern belanglos.


Das ist hart, aber wahr.


Nur weil ein Team viel Aufwand hatte, wird das Video nicht automatisch relevant. Die Frage ist immer: Was hat die Zielgruppe davon?


Drei funktionierende Nutzentypen:

  • Lernen: Das Publikum versteht etwas besser

  • Erkennen: Das Publikum fühlt sich gemeint

  • Handeln: Das Publikum weiss, was als Nächstes zu tun ist

Praxischeck: Ist der Mehrwert im Video selbst sichtbar oder nur in deinem Kopf?

Wenn nur intern klar ist, warum das relevant sein soll, dann fehlt etwas Wesentliches.


6. Es gibt einen klaren Schluss statt ein Versanden

Viele Videos hören einfach auf.

Das ist kein Schluss. Das ist Materialende.

Ein gutes Video für Linkedin führt in einen nächsten Schritt. Je nach Ziel kann das sein:

  • Kommentar auslösen

  • Nachricht provozieren

  • Websitenbesuch anstossen

  • Termin vereinbaren

  • weiteren Beitrag ansehen


Beispiele:

  • Was hält dein Team am häufigsten vom Publizieren ab?

  • Wenn du lernen willst, mit dem Smartphone wirksame Videos zu erstellen, melde dich bei mir.

  • Wenn du unsicher bist, ob dein Video schon ready ist, zeig es mir.

Klarer Schluss heisst nicht marktschreierisch. Klarer Schluss heisst: Orientierung. N.B. das höre ich auch immer wieder von meinen Kunden.

7. Das Video ist publizierbar, nicht nur diskutierbar

Das ist der unangenehme Punkt.

Ein Video im Entwurfsordner bringt nichts. Gar nichts.

Viele Teams verwechseln interne Zustimmung mit externer Wirkung. Doch Lernen passiert nicht im Meeting, sondern nach der Veröffentlichung. Wistia betont in seinen Auswertungen (2025), dass Unternehmen zunehmend effizienter produzieren und Video als laufenden Prozess verstehen, nicht als Einzelstück, das ewig perfektioniert wird. (wistia.com)

Darum gilt eine simple Regel:

Wenn das Video verständlich, sauber und relevant ist, gehört es raus.

Nicht irgendwann. Sondern dann.

Die 80-Prozent-Regel für Linkedin-Videos

Ich halte wenig von blindem Perfektionismus. Aber auch wenig von schlampigem "Schnell, schnell."

Deshalb ist die 80% Regel brauchbar, wenn man sie sauber versteht.

Dein Video ist gut genug, wenn diese Punkte erfüllt sind:

  • Hook ist klar

  • Ton ist gut verständlich

  • Bild wirkt bewusst, nicht zufällig

  • Licht passt

  • Untertitel sind vorhanden

  • Botschaft ist verständlich

  • Zielgruppe erkennt den Nutzen!

  • der nächste Schritt ist klar, also Call-to-Action ist glasklar

Wenn das steht, bringen die letzten kosmetischen 20 Prozent oft kaum zusätzliche Wirkung.

Dafür kosten sie Zeit, Nerven und Momentum.

Und genau dort verlieren viele Teams ihre Frequenz.


Warum viele Unternehmen trotzdem nicht publizieren

Weil Perfektionismus oft seriös aussieht.

In Wahrheit ist er häufig ein verkleideter Zweifel.

  • Zweifel, ob die Person vor der Kamera gut rüberkommt

  • Zweifel, ob man sich angreifbar macht

  • Zweifel, ob das Niveau reicht

  • Zweifel, ob der Beitrag genug professionell wirkt


Ich sage es direkt: Diese Zweifel verschwinden nicht durch längeres Schneiden.

Sie verschwinden durch Praxis, Feedback und Wiederholung.

Veröffentlichen ist kein Endpunkt. Veröffentlichen ist Teil des Lernens. PUNKT!



Ein gutes Video ist nicht das Video, an dem am längsten gearbeitet wurde.

Es ist das Video, das eine klare Botschaft hat, verständlich ist, relevant wirkt und tatsächlich veröffentlicht wird.


Genau dort trennt sich Wirkung von Beschäftigung.

Wenn du in deinem Unternehmen lernen willst, wie du mit dem Smartphone Videos erstellst, die nicht nur schön aussehen, sondern auch endlich publiziert werden, dann begleite ich dich dabei.


Ich zeige Marketingteams und Unternehmen, wie sie mit klaren Abläufen, einfachen Setups und einem guten Blick für Wirkung selbst Videos produzieren können, ohne sich in Details zu verlieren.


Du willst lernen, wie du mit dem Smartphone wirksame Videos für Linkedin und andere Kanäle erstellst?

In meinen Workshops und Begleitungen lernst du Schritt für Schritt:

  • wie du Videos planst, die wirklich etwas auslösen

  • wie du mit dem Smartphone professionell filmst

  • wie du schneller schneidest und Entscheidungen triffst

  • wie du Videos publizierst, statt sie ewig intern zu optimieren


Melde dich bei mir, wenn du Video im Unternehmen nicht komplizierter, sondern wirksamer machen willst: https://www.fokusclip.ch/video-coaching Oder, wenn ich deine strategische Linkedinbetreuung übernehmen soll: https://www.fokusclip.ch/linkedinbetreuung Lerne spannende Fotos für dein Profilbild und als Bild für deine Posts zu erstellen: LinkedIn Selfies mit dem Smartphone https://www.fokusclip.ch/linkedinselfies Lesenswert: https://www.fokusclip.ch/post/so-machst-du-gute-selfie-videos





bottom of page